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Ich war schon immer ein Piercing-Enthusiast. Im Sommer 2010 fing ich an, Body Suspension zu praktizieren, was dazu führte, dass ich viele Leute in der Piercing-Branche kennenlernte und mich davon überzeugte, dass ich selbst ein Piercer werden könnte. Ein paar Monate später begann ich meine Ausbildung, indem ich einige bekannte Piercer begleitete und an Piercing-Konferenzen, wie der BMXnet in Essen und der APP in Las Vegas teilnahm, sowie an einigen anderen Workshops, die von den bekanntesten Piercern der Branche geleitet wurden.

Parallel zu meiner Ausbildung lernte ich auch, Body Suspensions durchzuführen, was meine größte Liebe im Leben ist. Das Aufhängen an Haken kann eine so ermächtigende Erfahrung sein, und es ist ein wunderbares Geschenk, dies für Menschen zu ermöglichen. Das Aufhängen an Haken kann auf viele verschiedene Arten genutzt werden, zum Beispiel zum Spaß, für persönliche Herausforderungen und Wachstum, Kunst, Rituale …

Ich genieße es, mit seiner Vielfalt zu arbeiten, um den Bedürfnissen meiner Klienten gerecht zu werden. In den letzten Jahren habe ich mich auch mit Shibari beschäftigt. Ich entwickle eine Technik, die ich ‚Shibari-Therapie‘ nenne. Shibari oder Kinbaku ist bekannt für seine sinnliche Tradition, für die ich das Stigma breche und sie als Therapie verwende, um sich wieder mit dem eigenen Körper zu verbinden, ohne die sinnliche Berührung durch den Rigger.

Charlyne Chiappone

Instagram: @charlyne864